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Volksbühnenpreis für Theaterliteratur erneut ausgeschrieben

bund deutscher volksbuehnenNachwuchsförderung mit Preisgeld, Werkvertrag, Inszenierung und AufführungNachwuchsförderung mit Preisgeld, Werkvertrag, Inszenierung und Aufführung 

Köln, 6. Juli 2026. Nach der erfolgreichen ersten Runde von 2024 bis 2026 vergibt der Bund Deutscher Volksbühnen (BDV) zum zweiten Mal den „Volksbühnenpreis für Theaterliteratur“ an Nachwuchsautor:innen im deutschsprachigen Raum. Er richtet sich vor allem an Studierende der Literaturinstitute, Schreibstudiengänge und Fördereinrichtungen für Dramatiker:innen im deutschsprachigen Raum sowie an Bewerber:innen am Anfang ihrer Autorenlaufbahn. Die Auszeichnung umfasst ein Preisgeld von 5.000 Euro, die Preisverleihung im Rahmen der Ruhrfestspiele Recklinghausen 2027, einen dotierten Werkvertrag zur Umsetzung des Stücks sowie die Uraufführung am Schauspielhaus Düsseldorf in der Spielzeit 2027/2028. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Oktober 2026. 

In der Tradition der Volksbühnenbewegung sollen sich die Bühnentexte der Bewerber:innen sozialkritisch mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen auseinandersetzen. Beispiele sind die Themen Partizipation/Teilhabe, Zensur/Meinungs- oder Pressefreiheit, Individuum/Masse, Umweltschutz/Wohlstand oder soziale Ungleichheit. Eine unabhängige Jury entscheidet Anfang 2027 über die Vergabe des Preises. Ihr gehören an ein(e) Regisseur:in, je ein(e) Dramaturg:in der Ruhrfestspiele Recklinghausen und des Schauspielhaus Düsseldorf, ein Mitglied des Vorstands des BDV und ein(e) Vertreter:in des Suhrkamp Theater Verlags.

Prof. Hans-Georg Bögner, Vorsitzender des BDV: „Die Resonanz auf den ersten Volksbühnenpreis für Theaterliteratur war von der Ausschreibung bis zu den Aufführungen großartig. Wir freuen uns sehr, dass wir auch mit der zweiten Ausgabe wieder junge Schreibtalente umfassend und praxisnah beim Start ins Berufsleben unterstützen können. Für den BDV als bundesweiter Zusammenschluss von 54 Volksbühnenvereinen und seine Partner ist die Auszeichnung aber nicht nur ein wertvoller Impuls zur Förderung des literarischen Nachwuchses. Sie markiert auch angesichts der aktuellen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen eine klare Haltung: für die Kultur und die Kulturschaffenden, für Vielfalt, Toleranz, Offenheit und Neugierde.“

Der „Volksbühnenpreis für Theaterliteratur“ wird alle drei Jahre vergeben. Aktuelle Partner des BDV sind der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Ruhrfestspiele Recklinghausen, das Schauspielhaus in Düsseldorf und der Suhrkamp Theater Verlag. Die Stadtsparkasse Düsseldorf und die Kulturstiftung des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbands unterstützen den Preis. Die erste Auszeichnung ging 2025 an Sunan Gu für ihr Stück „Maus, Geld, Gespenst“, das am 7. Mai 2026 im Grillo-Theater Essen unter der Regie von Ruth Mensah Premiere feierte.

Über den Bund deutscher Volksbühnen e.V.
Der BDV ist ein föderativer Zusammenschluss von Kulturgemeinschaften und Besucherorganisationen (Volksbühnen) im gesamten Bundesgebiet. 1890 in Berlin als Theaterbesucherorganisation Volksbühne gegründet, firmiert der Verein seit 1980 unter dem aktuellen Namen. Seinen Sitz hat er seit 2017 in Köln. Zu den Zielen zählen unter anderem die Verbreitung und Vertiefung der Volksbühnenidee in der Öffentlichkeit, die Zugänglichkeit von Kultur, Bildung und Kunst für jedermann, die kulturelle Vielfalt und Freiheit der Kunst mit allen Ausdrucksmöglichkeiten sowie der kulturelle Informations- und Erfahrungsaustausch.

Weitere Informationen zum Volksbühnenpreis Ausschreibung: www.bund-deutscher-volksbuehnen.de.

Bewerbungen mit digitalem Text und Kurzbiographie an vorstand@bund-deutscher-volksbuehnen.de.

Quelle: http://www.pr-koeln.de

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