Türkei: Rund 130.000 willkürlich entlassene Beschäftigte des öffentlichen Dienstes warten auf Entschädigung

Seit dem Putschversuch im Juli 2016 haben Zehntausende Lehrer und Polizisten sowie Tausende Hochschulmitarbeiter, Soldaten und Angestellte im Gesundheitswesen ihre Jobs verloren. Die türkischen Behörden werfen ihnen allen vor, „Verbindungen zu terroristischen Vereinigungen“ zu haben. Ein neuer Amnesty-Bericht dokumentiert, welche Folgen diese massenhaften willkürlichen Entlassungen für die Betroffenen haben.
BERLIN, 25.10.2018 – Die türkische Regierung hat während des Ausnahmezustands nach dem gescheiterten Putschversuch im Sommer 2016 die Lebensgrundlage von rund 130.000 Menschen durch willkürliche Entlassungen zerstört. Der neue Amnesty-Bericht „Purged beyond return? No remedy for Turkey’s dismissed public sector workers“ zeigt, wie...




