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Oberbürgermeister eröffnet Schaugewächshäuser in der Flora

logo stadt koelnHäuser bieten tausenden Pflanzen der Tropen und Wüsten ein neues Zuhause

Oberbürgermeister Torsten Burmester hat am Freitag, 12. Juni 2026, die neuen Schaugewächshäuser in der Flora eröffnet. Diese werden von nun an wieder frei für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Das Stahl-Glasgebäude ist weithin sichtbar im gesamten Gartenensemble und fügt sich wunderbar in die denkmalgeschützte Anlage ein. Aufgrund seiner zeitlosen Architektur wird es auch in 100 Jahren noch modern sein und bietet der außergewöhnlichen Pflanzenvielfalt ein adäquates Zuhause.  

Oberbürgermeister Torsten Burmester:

Mit der Eröffnung der neuen Schaugewächshäuser in der Flora hat Köln zukünftig wieder einen Besuchermagneten mehr vorzuweisen. Beim Eintauchen in die beeindruckende Pflanzenwelt der Tropen und der Wüsten werden bizarre Anpassungen an die klimatischen Bedingungen erkennbar und die Vielfalt der Pflanzenwelt den Besucherinnen und Besuchern nähergebracht. Ich hoffe sehr, dass viele Kölnerinnen und Kölner diese Gelegenheit nutzen. Der Eintritt ist kostenfrei – ein tolles Angebot für alle!  

Auf insgesamt 3.000 Quadratmetern präsentiert die von den Kölner Architekten Königs entworfene dreiflügelige Anlage mehr als 6.000 Pflanzenarten aus den Tropen sowie aus den Wüsten der Alten und Neuen Welt. In den neuen barrierefreien Schaugewächshäusern wird auch die Umweltbildung großgeschrieben und für alle und mit allen Sinnen erfahrbar. Vielfalt, pflanzliche Diversität in gegensätzlichen Klimaten und Anpassungen an Extrembedingungen werden vor Ort erlebbar. Durch Bildung und Wissen soll eine Wertschätzung für Pflanzen geweckt und aufgezeigt werden, welche wichtige Rolle sie in unserem Alltag spielen.  

Ein Höhenweg durch das Blätterdach ansteigend bis auf eine Höhe von 5,50 Metern bietet Einblicke in die Baumkronen. Auch der Wasserlauf im Tropenhaus und der canyonartige Wegeverlauf im Wüstenhaus sind spezielle, erlebnisorientierte Gestaltungselemente für die Besucher*innen.  

Die Herausforderung des Neubaus bestand darin, eine perfekte Simulation der Tropen und Wüsten zu erzeugen, und dabei Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit zu berücksichtigen und ein vielfältiges Bildungsangebot für alle anzubieten. Dies ist mit einer hochspezialisierten Gewächshaustechnik, einer neu ausgearbeiteten, modernen erlebnisorientierten Didaktik, und der gärtnerischen Expertise des Botanischen Gartens vollumfänglich umgesetzt worden.  

Maßgeblich wurde das Projekt durch den Freundeskreis Botanischer Garten e.V. gefördert und finanziert. So wurden die Planungsphase sowie alle neuen tropischen Großpflanzen und der Großteil der Didaktik der neuen Schaugewächshäuser durch Spenden des Fördervereins finanziert.

Quelle: Stadt Köln - Amt für Presse- und ÖffentlichkeitsarbeitSabine Wotzlaw

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